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Sonntag, August 16, 2009

FCS - Trier 1:3 - Die Analyse

DAS DRUMHERUM

Die Voraussetzungen:


So richtig verdaut hatte noch kein FCS-Fan die schmerzliche Niederlage der Vorwoche, da kam schon Trier in den Ludwigspark reingeschneit. Diese hatten am 1. Spieltag einen moralischen 2:2-Sieg in Unterzahl zu verbuchen. Für beide Mannschaften und Vereinsanhänger also auch fernab des Derbycharakters beste Voraussetzungen für ein interessantes Spiel. Die einjährige Pause dieses Spiels sollte nicht vergessen werden.

5 von 5 Punkten

Das Wetter:

Immernoch sommerlich und trocken, bestes Fußballwetter.

5 von 5 Punkten

Das Heimpublikum:

Optisch präsentierte sich der Ludwigspark gut gefüllt, warscheinlich wäre bei einem Sieg in der Vorwoche sogar noch Potenzial nach oben gewesen. Auf Heimseite präsentierte man neben lautem, teilweise tribünenübergreifenden Gesang das übliche Repertoire an Schlachtrufen. In Phasen der Trierer Führung verstummte man leicht, allerdings war man nach dem Anschlusstreffer wieder hellwach und unterstützte pausenlos. Neben den altgedienten Schmähgesängen gegen Trier gab es auch einige spielbezogene Spruchbänder.

3 von 5 Punkten

Das Gastpublikum

Ein Teil des Trierer Anhangs sorgte zu Spielbeginn mit Geschossen dafür, dass die Begegnung verspätet angepfiffen wurde. Diese absolut unnötige Aktion wurde zurecht vom restlichen Stadion mit Pfiffen quittiert. In der Folge war man mal ansehnlich laut, mal eher leise und hatte noch eine Mannschaftspackung an Gummipuppen ins Stadion mitgebracht, die mit einem Spruchband begleitet wohl an den Heimanhang gerichtet waren.

2 von 5 Punkten

DAS SPIEL:

Die erste Halbzeit:


Bedacht jegliche Fehler zu vermeiden traten beide Mannschaften zu Beginn eher defensiv auf. Während Trier mit langen Bällen die Elversberger Taktik der Vorwoche zu kopieren versuchte, hielt der FCS erfolgreicher dagegen und wurde zumeist vor dem gegnerischen Tor mit Abseitspfiffen gestoppt. Irgendwann kam man zu seinen Chancen, zeigte aber im Abschluss die ein oder andere Schwäche. Positiv taten sich im Spiel nach vorne Brückerhoff als dribbelstarker Außenspieler und Grgic als ballerobernder Stürmer hervor. Auf Trierer Seite hatte die beste Chance durch einen Weitschuß bis kurz vor Ende der Halbzeit ein umstrittener Elfmeterpfiff die Gästeführung bescherte.

4 von 10 Punkten

Die zweite Halbzeit:

So schlecht die erste Halbzeit endete, so ging sie auch weiter. Senesie besorgte mit einem Aufsetzer schon früh das 0:2. In der Folge zeigte sich der FCS jedoch entschlossener und angriffslustiger und riss das Spiel an sich. Nachdem Weißmann nach 61 Minuten klasse in Szene gesetzt wurde, schob er den Ball an Torhüter Kronholm vorbei ins Tor. Der Anschlusstreffer und die Einwechslung von Schug belebten den FCS und sorgten für eine Vielzahl von Chancen. Grgic lupfte den Ball alleine vor Kronholm knapp über die Latte, eine Schug-Freistoß scheiterte knapp am Torhüter der Eintracht, sowohl Lerandy als auch Petry verpassten einen scharf hereingezogenen Freistoß und zuletzt scheiterte der eingewechselte Strohmann am starken Eintracht-Schlussmann Kronholm. Dass diese vier Hochkaräter ungenutzt blieben, rächte sich in der Nachspielzeit als der vollkommen auf Offensive ausgerichtete FCS nach einem Konterangriff das dritte Senesie-Tor nach einem Lupfer kassierte. Die zweite Halbzeit hatte in all ihrer Dramatik ein unglückliches Ende gefunden.

9 von 10 Punkten

DIE AKTEURE

Der FCS:


Licht und Schatten wechselten sich im Minutentakt beim FCS ab. Torhüter Müller steht beim 1:3 zu weit vor seinem Kasten, tritt insgesamt jedoch souveräner als in der Vorwoche auf. Sosehr sich die Abwehrleistung steigerte, so auffallend häufig war die Zahl der Stellungsfehler. Otto erledigte von allen Defensivspielern dabei seine Sache am ordentlichsten, Kohlers Leistung lässt auf eine baldige Genesung von Tim Bauer hoffen. Der Arbeitsnachweis des Mittelfeldes zeigt sich in der Vielzahl der erarbeiteten Chancen, die Chancenverwertung des Sturmes war hierbei eher Problem.

2,5 von 5 Punkten

Die Eintracht:

Cleverness zeichnete die Mannschaft von Mario Basler aus, da sie mit den wenigen Mitteln, die sie einsetzte, zum gewünschten Erfolg kam. Man brauchte sich nicht sehr viele Chancen zu erarbeiteten, da man fast alle konsequent ausnutzte, was vor allem auf das Konto des Trierer Antreibers Sahr Senesie geht. Neben ihm kann man Eintracht-Torhüter Kronholm als besten Mann der Gäste bezeichnen, da sie in diesem Vergleich den Unterschied ausmachten. Auflösungserscheinungen in der Trierer Abwehr und fast jegliches Fehlen von Entlastungsangriffen zwischen der 50. und der 90. Minute drücken die Bewertung der Moselkicker.

3 von 5 Punkten

Der Schiedsrichter:

Dr. Drees hatte das Spiel zwar weitestgehend unter Kontrolle, leistete sich aber mit dem Elfmeterpfiff vor dem 0:1 eine Fehlentscheidung, die den Spielverlauf maßgeblich beeinflusste.

2,5 von 5 Punkten

Gesamteindruck:

Ein in der zweiten Hälfte spannendes Derby, bei dem man sich aus FCS-Sicht eigentlich nur über die vielen vergebenen Chancen ärgern kann.

3 von 5 Punkten

ENDERGEBNIS:

39 von 60 Punkten

Mittwoch, Juli 29, 2009

FCS - S04 0:2 - Die Analyse

DAS DRUMHERUM

Die Voraussetzungen:

Kurz vor dem Ligastart einen Bundesligisten zum Kräftemessen, wenn auch relativ ungleich, begrüßen zu dürfen, wünschen sich viele Vereine. Dem FCS wurde dabei mit Schalke 04 ein nicht gerade unattraktiver Gegner geliefert, zudem ist der ehemalige Fischbacher Felix Magath ein gerngesehener Gast in der Landeshauptstadt. Abzüge gibt es für den überzogenen Event-Charakter (Fallschirmspringer und OB Britz beim Anstoß) des Spektakels.

4 von 5 Punkten

Schalke 002

Das Wetter:

Vielleicht von den Temperaturen her ein wenig zu heiß, allerdings wurde das Spiel auch am Abend ausgetragen. Sonst ein herrliches Fußballwetter.

5 von 5 Punkten

Das Publikum:

Fast 19.500 Zuschauer sorgten für einen sichtbar gefüllten Ludwigspark. Naturgemäß befinden sich unter diesen Leuten auch solche, die vom Stammpublikum verächtlich als "Erfolgsfans" oder "FC-Hasser" gebrandmarkt werden, aber das ist der Preis eines solchen Spieles. Stimmung kam dabei zwar nicht durchgängig, aber dafür oft und laut auf, bediente leider aber auch die Vorurteile vom Saarbrücker Größenwahn ("Ihr werdet nie Deutscher Meister!" könnten die Schalker genauso gut über den FCS singen) und der vielen Anti-Gesänge und Pfeifkonzerte für Manuel Neuer.

7 von 10 Punkten

DAS SPIEL:

Die erste Halbzeit:


Außer Toren hatte diese Halbzeit wirklich alles zu bieten. Schalke zeigte durchaus die spielerische Abgeklärtheit eines Bundesligisten, dafür wirkte der FCS frecher, angriffslustiger und hielt über 45 Minuten beachtlich gut mit und erarbeitete sich verdienterweise die besseren Torchancen.

9 von 10 Punkten

Halbzeitpause:

Das neue Halbzeitspiel (irgendwas mit "Balla Balla") ist immerhin etwas fußballähnlicher geworden, da hier das Ziel darin besteht im 1 gegen 1 über den gesamten Platz ein Tor zu erzielen und dabei einem Hindernis (diesmal themenbezogen: Medizinbälle auf dem Rücken mitschleppen) zu trotzen.
Der Playback-Auftritt von "Die Konsorten" mit dem neuen FCS-Song "Liebe kennt keine Liga" war nicht aufgesetzt lustig, aber halt, wie bei jedem Vollplayback, nicht frei von kleinen Peinlichkeiten.

2,5 von 5 Punkten

Schalke 005

Die zweite Halbzeit:

Es wurde munter beim FCS gewechselt, die Leistung blieb weiterhin forsch und erstaunlich gut. Leider reichte es weder zum Unentschieden, noch zum Ehrentreffer. Ein sehenswerter Volleytreffer von Rakitic in der 60. und ein Tor des Schalke-Neulings Holtby in der 66. Minute besiegelten die Niederlage. Für den FCS wäre, und das kann man ohne falsche Scham feststellen, mehr drin und auch verdient gewesen.

7 von 10 Punkten

DIE AKTEURE

Der FCS:


Zeigte in Defensive und Offensive eine ansprechende Leistung, zudem zeigte Torwart Müller in der ersten Halbzeit mit Glanzparaden Ambitionen auf einen Stammplatz. Auch das neue Mittelfeld-Tandem der beiden Nicos (Weißmann und Zimmermann) wusste zu gefallen. Die Chancenauswertung sollte sich in der Liga dann auch bessern. Bei dieser Leistung kann man auch die optisch gewöhnungsbedürftigen, orangefarbenen Trikots als entschuldigt ansehen.

4,5 von 5 Punkten

Schalke 004

Die Schalker:

Schienen noch nicht richtig in Tritt gekommen zu sein, für die Abwehr eines Bundesligisten geriet die Schalker Defensive viel zu oft in höchste Gefahr und gegen einen Regionalligisten muss dieser Sturm einfach effektiver sein. Dafür zeigte Neuzugang Lewis Holtby, dass er eines der größten Talente im Deutschen Fußball ist und Manuel Neuer bewies mit starken Reflexen seine Klasse.

2,5 von 5 Punkten.

Der Schiedsrichter:

Hatte wenig zu tun und leitete die Partie souverän.

4 von 5 Punkten

Gesamteindruck:

Ein sportlicher Leckerbissen mit fettigerr Eventglasur. Wenn man diese abkratzte, hat es einem sehr gemundet.

3,5 von 5 Punkten

ENDERGEBNIS:

49 von 65 Punkten

Mittwoch, Juli 15, 2009

Saarwellingen - FCS 0:9 - Die Analyse

DAS DRUMHERUM

Die Voraussetzungen:

Es könnte sicherlich viele spannendere Dinge geben, mit denen man einen Mittwochabend verbringt, als ein Testspiel des FCS bei einem Bezirksligisten. Aber man geht ja in erster Linie zu diesen Spielen, um auf den nichtvorhandenen "Kracher" zu warten und mit anderen Leuten über eben jenen "Kracher" zu spekulieren.

2 von 5 Punkten

Das Wetter:

Über Saarwellingen lachte die Sonne, gegen Ende blendete das zwar etwas, aber wer will sich schon über schönes Wetter beklagen?

5 von 5 Punkten

Das Publikum:

Mit knapp 400 Zuschauern der übliche Andrang bei einem Testspiel des FCS. Von den üblichen Gesichtern, Größen der Fanszenen, ehemaligen Trainern mit Sonnenbank-Affinität bis hin zu schrägen Vögeln, die mit dem Kassettenrekorder die Mannschaftsaufstellung des Stadionsprechers aufzeichnen, alles vorhanden. Manchmal wäre auch weniger mehr.

6 von 10 Punkten

Saarw 003

Der Stadionsprecher:

Das wahre Saarwellinger Highlight! Nachdem ungeklärte Auswüchse großer Nächstenliebe (oder einfach nur Neid?) einen zweiten Stadionsprecher dazu veranlasste, die Aufstellung beider Mannschaften doppelt durchzugehen, entschied man sich zur Umbennenung von Marcel Schug in "Marcel Schuy". Diese verflixte unleserliche Handschrift auf dem Notizzettel, könnte man mit kriminalistischem Spürsinn als Erklärung vorweisen. Wie in einem Krimi blieb es, da zunächst auf unorthodoxe Weise ein Autofahrer mit dem äußerst diskreten Hinweis "Die Polizei wartet auf Sie!" zu seinem Wagen gerufen wurde und danach der FCS-Akteur mit der Nummer 20 in den Spieler "Ohne Name" umgetauft wurde. Nach weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass dieser Mann dann doch einen anderen Namen besitzt.

Wenn man einen Kracher für den FCS sucht, den Stadionsprecher aus Saarwellingen könnte bedenkenlos als eben solcher Verpflichtet werden.

5 von 5 Punkten

DAS SPIEL

Die erste Halbzeit:

Fast eine halbe Stunde Quierschieder Verhältnisse bis sich dann Marcel "Schuy" Schug erbarmte und zum 1:0 traf. Es folgte Strohmann im Bomber-Müller-Stil, ein Lerandy-Kopfball und ein weiterer Schug-Treffer. Beruhigend für alle, die bei den letzten beiden Testspielen anwesend waren.

6 von 10 Punkten

Die zweite Halbzeit:

Fünf weitere Tore wurden nur von einem bösen Foul an Tim Bauer überschattet, welcher verletzt ausscheiden musste. Der FCS kontrollierte, verwaltete allerdings nicht, sondern spielte beständig nach vorne, was auch der ausgezeichneten Absicherung in der Defensive von Marcus Mann zu verdanken war. Vor dem Tor kombinierte man, versuchte zu tricksen und ein wenig Farbe in ein Spiel mit geringem sportlichen Wert zu bringen. Eine Augenweide bildete dabei das 9:0 von Manuel Zeitz, welcher den Torwart mit dem sog. "Zidane-Trick" zusätzlich düpierte.

9 von 10 Punkten

DIE AKTEURE

Der FCS:

Nach einer halben Stunde auf Betriebstemperatur, dann aber auch im Dauereinsatz.

4 von 5 Punkten

Die Heimmanschaft:

Weitestgehend unauffällig.

1 von 5 Punkten

Der Schiedsrichter:

Weitestgehend unauffällig.

4 von 5 Punkten

FAZIT

Gesamteindruck:


Ein kleiner Appetithappen, mehr aber auch nicht.

3 von 5 Punkten

ENDERGEBNIS:

45 von 65 Punkten

Sonntag, Juni 07, 2009

Endabrechnung 2008/2009

Eigentlich habe ich die Saison 2008/2009 ja offiziell schon in diesem Blog mit einem der vergangenen Beiträge abgeschlossen. Da dieser Beitrag die Saison in Worten resümierte, wäre wohl noch eine kleine, hoffentlich vollständige Endabrechnung für alle "Zahlenmenschen" (D. Weller) interessant, die vielleicht auch gerade mitlesen. Eine kleine Auflistung aller Spiele der Herren, Frauen, Reserve und A-Jugend, die ich in dieser Saison besucht habe.

Oberliga Südwest:


1. Spieltag: 05.08. 1. FC Saarbrücken - SV Elversberg II 0:0
3. Spieltag: 16.08. 1. FC Saarbrücken - Borussia Neunkirchen 4:0
4. Spieltag: 22.08. SV Rot-Weiß Hasborn - 1. FC Saarbrücken 2:2
5. Spieltag: 30.08. 1. FC Saarbrücken - SV Niederauerbach 0:0
8. Spieltag: 19.09. 1. FC Saarbrücken - SC 1919 Hauenstein 3:0
9. Spieltag: 27.09. SpVgg EGC Wirges - 1. FC Saarbrücken 0:4
10. Spieltag: 04.10. 1. FC Saarbrücken - SV Alemannia Waldalgesheim 5:0
12. Spieltag: 25.10. 1. FC Saarbrücken - Sportfreunde Köllerbach 1:0
13. Spieltag: 31.10. 1. FC Saarbrücken - FK Pirmasens 8:1
14. Spieltag: 08.11. SV 1920 Mettlach - 1. FC Saarbrücken 1:5
15. Spieltag: 15.11. 1. FC Saarbrücken - FC 08 Homburg 2:0
17. Spieltag: 29.11. 1. FC Saarbrücken - TuS Mechtersheim 3:1
18. Spieltag: 10.03. SV Elversberg II - 1. FC Saarbrücken 0:4
19. Spieltag: 13.12. 1. FC Saarbrücken - SC 07 Idar-Oberstein 3:0
20. Spieltag: 11.04. Borussia Neunkirchen - 1. FC Saarbrücken 0:0
21. Spieltag: 31.03. 1. FC Saarbrücken - SV Rot-Weiß Hasborn 2:0
23. Spieltag: 07.03. 1. FC Saarbrücken - SV Roßbach/Verscheid 5:1
25. Spieltag: 21.03. 1. FC Saarbrücken - SpVgg EGC Wirges 1:1
27. Spieltag: 04.04. 1. FC Saarbrücken - SG 06 Betzdorf 2:1
29. Spieltag: 26.04. 1. FC Saarbrücken - SG Bad Breisig 3:0
31. Spieltag: 05.05. 1. FC Saarbrücken - SV 1920 Mettlach 6:2
32. Spieltag: 09.05. FC 08 Homburg - 1. FC Saarbrücken 2:1
33. Spieltag: 16.05. 1. FC Saarbrücken - TuS Mayen 3:0

Saarlandpokal:

Achtelfinale: 18.11. FV Lebach - 1. FC Saarbrücken 0:4
Viertelfinale: 17.03. 1. FC Saarbrücken - SF Köllerbach 6:1
Halbfinale: 14.04. 1. FC Saarbrücken - SV 07 Elversberg 0:2

2. Bundesliga Süd (Frauen):

11. Spieltag: 15.02. 1. FC Saarbrücken - Bayer 04 Leverkusen 5:0
12. Spieltag: 22.02. 1. FC Saarbrücken - FCR 2001 Duisburg II 4:0
14. Spieltag: 15.03. 1. FC Saarbrücken - VfL Sindelfingen 3:0
20. Spieltag: 10.05. 1. FC Saarbrücken - SG Wattenscheid 09 4:1
21. Spieltag: 17.05. 1. FC Saarbrücken - FSV Jägersburg 4:0
22. Spieltag: 24.05. Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Saarbrücken 2:3

Verbandsliga Saar (Reserve):

1. Spieltag: 02.08. SG Noswendel/Wadern - 1. FC Saarbrücken II 2:7
9. Spieltag: 20.09. 1. FC Saarbrücken II - SV Auersmacher 0:3

A-Junioren-DFB-Pokal:

Viertelfinale: 12.04. 1. FC Saarbrücken - Türkiyemspor Berlin 5:3 n. E.

Testspiele:

09.07. SSV Pachten - 1. FC Saarbrücken 0:8
16.07. SSV Überherrn - 1. FC Saarbrücken 0:6
22.01. 1. FC Saarbrücken - SV Wehen-Wiesbaden II 1:1
25.01. FV 07 Diefflen - 1. FC Saarbrücken 0:11
31.01. 1. FC Saarbrücken - FSV Fernwald 0:2
21.02. 1. FC Saarbrücken - SC Friedrichsthal 9:1

Das sind 41 besuchte Spiele, ca. 62 Stunden FCS. Sehr zufrieden bin ich damit kein einziges Heimspiel in dieser Oberliga-Saison verpasst zu haben, auch zufrieden bin ich mit dem ersten besuchten Auswärtsspiel bei den FCS-Frauen, nachdem ich in der Vorsaison gerade ein Heimspiel auf dem Kieselhumes besucht hatte. Etwas ernüchternd fällt dagegen meine Anwesenheitsrate bei der Verbandsliga-Reserve aus, die ich ledeglich in der Hinrunde zweimal verfolgen konnte.

Nicht jedes dieser Spiele habe ich mit einem Erlebnisbericht gewürdigt, weil ich nicht immer konnte oder wollte, aber im Endeffekt bin ich doch ein wenig stolz darauf, bei jedem einzelnen dabeigewesen zu sein. Denn eines steht fest: das kommende Jahr (Beginn der Studienzeit) wird mir den Besuch von FCS-Spielen garantiert nicht vereinfachen.

Mittwoch, Mai 06, 2009

FCS - Mettlach 6:2 - Die Analyse

In der neuen Rubrik "Die Analyse" werden ohne Schnörkel besondere Spiele in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und betrachtet: kritisch, parteiisch und schonungslos. Die Endnote kann dabei stark von dem Eindruck anderer Stadionbesucher abweichen und soll bewusst die Provokation suchen. Am Ende einer jeden Analyse erhält die Partie eine Punktzahl, die nach FCSBlog-Maßstäben wertet.

DAS DRUMHERUM


Die Voraussetzungen:

Der 1. FC Saarbrücken steht seit über einer Woche als Aufsteiger fest und Mettlach befindet sich mit einem Fuß in der Saarlandliga. Hinzu kommt der leidige Dienstagabend als Termin. Ein Spiel, welches nicht unbedingt in Flutlicht hätte getaucht werden müssen.

1 von 5 Punkten

Das Wetter:

Regen über dem Ludwigspark, das war dem "Flair" der Partie recht angemessen. Trotzdem bleibt Regen kein Wetter für den Zuschauer.

2 von 5 Punkten

Das Publikum

1.800 Zuschauer verkündete Frank Falkenauer via Stadionradio. Dass eine Zahl weit über 1.000 zustande kam, scheint wohl ein kleines Wunder, da die vielen leeren Flecken, gerade in D-, E- und F-Block geradezu beschämend anmuteten. Ein Trauerspiel, auch wenn das aufgrund des Termins und des vorzeitigen Aufstiegs wohl zu erwarten war. Die wenigen Zuschauer, die dann doch kamen, bemühten sich trotzdem um Atmosphäre.

3 von 10 Punkten

Mettlach09 006


DAS SPIEL


Die erste Halbzeit:

Zwei Gegentore sind nie, absolut NIE erfreulich. Allerdings kann man darüber hinwegsehen, da es einmal etwas erfrischend anderes war und kurzzeitig sogar die spannende Frage aufwarf, ob der FCS nicht doch noch in dieser Saison eine Heimpleite erleiden müsste. Die Blau-Schwarzen zerstörten dann diese Spannung selbst noch kurz vor der Pause, was allerdings von den Slapstick-Einlagen der Mettlacher Abwehr geradezu herausgefordert wurde. Einen Extrapunkt gibt es dafür, dass Gregory Strohmann mal wieder getroffen hat.

7 von 10 Punkten

Die zweite Halbzeit:

Eine Gelb-Rote Karte und ein verschossener Elfmeter auf Seiten des FCS, dafür dann allerdings auch drei Tore, davon eines der wohl schönste direkte Freistoßtreffer der Saison durch Pascal Stelletta. Dazwischen teilweise Leerlauf und dennoch ungewohnt turbulent für ein derart belangloses Spiel in einer FCS-dominierten Saison.

8 von 10 Punkten

DIE AKTEURE

Der FCS:

Bemüht, mit 6 Toren noch weit unter den eigenen Möglichkeiten.

3 von 5 Punkten

Der Gast:


Wie diese zwei Tore zustande kamen, muss man sich bei dieser schwachen Leistung fragen.

1 von 5 Punkten

Der Schiedsrichter:

Hatte mit dem auf dem Papier relativ leichten Spiel so seine Mühe.

2 von 5 Punkten

FAZIT

Gesamteindruck:

Aus einem sportlich bedeutungslosen Spiel wurde noch relativ viel herausgeholt.

4 von 5 Punkten

ENDERGEBNIS:

31 von 60 Punkten