Sonntag, Dezember 16, 2007

Was Carsten denkt (10)

Hallo FCSBlogleserinnen und -leser,

es gibt ein kleines Jubiläum! Zehnmal habe ich jetzt für diese Sorte Blogartikel den Titel "Was Carsten denkt (X)" gewählt und hoffentlich bleibt das noch zehn erfolgreiche Jahre so, auch in der Verbandsliga. Bevor ich weiter das Vorwort im "FC-Magazin" imitiere, will ich doch mal alle Neuigkeiten, die mir als nennenswert erscheinen, anschneiden.

Das letzte Spiel vor der Winterpause hat der FCS auch gewonnen, sogar mit einem 5:1-Kantersieg. Dass es nur ein Freundschaftskick gegen die Sportfreunde Saarbrücken war, lassen wir einfach weg. Schließlich wurde ja in vergangener Zeit viel gemeckert, kritisiert oder heraufbeschworen. Der FCS ist zum hundertsten Male verstorben, in die Niederungen der Kreisliga B verschwunden oder gleich zur mafiaähnlichen Vereinigung erklärt worden und das innerhalb weniger Stunden. Was kann man als Fußballverein eigentlich mehr erreichen?

Interessant ist dabei, wie so oft, die Diskussionen, die sich in den bekannten Foren entwickeln. Während die einen angebliches Insiderwissen auf dem Silbertablett präsentieren, um dann, wenn es spannend wird, die entscheidenden Informationen zu verweigern, erheben andere Wolfgang Loos direkt in den Status eines Märtyrers und verteufeln Hinschberger und Ebertz. Auch die Diskussion um den Spielerberater Guido Nickolay wird mehr als emotional geführt. Immerhin verdanke ich es Herrn Nickolay, dass zahlreiche Google-Anfragen nach seinem Namen auf mein kleines, bescheidenes Blog hinführend und mir so den ein oder anderen zusätzlichen Besucher verschaffen.

Die Mannschaft ist nach der jüngsten Serie von Misserfolgen übrigens wieder aus dem Header verschwunden, dafür ist zurzeit ein Ausschnitt der Choreographie des Heimspiels gegen Pirmansens zu sehen. Manchmal, wenn ich meine Seite aufrufe, fehlt der Header allerdings komplett und nur eine nackte Überschrift ist zu lesen. Ich bitte diese technischen Probleme zu entschuldigen.

Da Weihnachten vor der Tür steht, wird es wohl wieder ein kleines Extra-Bonbon für alle Leser geben. Ich denke hier z.B. an eine Fortsetzung zur erfolgreichen Wahl der größten FCS-Peinlichkeit. Genug Material wäre vorhanden, um die Wahl durchzuführen (leider). Eventuell gibt es auch wieder eine Überraschung wie die letztjährige Weihnachtsgeschichte, die man sich auch diesen Heiligabend wieder bei knisterndem Kaminfeuer anhören kann (wer nicht warten will, kann sie auch jetzt hören).

Für mich selbst hat der Stress der letzten Arbeiten des Halbjahres 13/1 vor kurzem geendet und ich kann mich wieder erfreulicheren Dingen zuwenden, Freunden, FCS (naja, nicht sehr erfreulich, manchmal), Lesen. Vor allem letzteres wird in der Oberstufe zu einer besonderen Hürde, weil man quasi jederzeit ein Buch in die Hand gedrückt bekommt (nicht wirklich, man muss es ja selbst kaufen) und sich gezwungen sieht, es zu lesen. Zuletzt war das bei mir Molières "Menschenfeind" in der Übersetzung von Enzensberger, was sich allerdings positiv von den letzten Pflichlektüren abhob, die nur sehr schwer zu bewältigen waren. Zurzeit bin ich "Naokos Lächeln" von Haruki Murakami am Lesen, ein sehr lesenswerter Roman, auch wenn sich der Untertitel "Nur eine Liebesgeschichte" nicht sehr prickelnd anhört. Ein Dank geht hierbei noch an meinen Stammleser in Schwaben, der dieses Buch damals im FCS-Forum empfohlen hat.

Bevor ich meinen heutigen Beitrag beende, will ich noch auf eine kleine Sache aufmerksam machen: mein neues Blog "Sekundärliteratur". Der Link zum FCSBlog wird zwar der größte Fußballeinfluss in diesem neuen Online-Tagebuch bleiben, jedoch ist jeder herzlich willkommen, mal reinzuschauen.

Bis dann!

Carsten

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